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Börsen-Lexikon

Swapsatz

engl.: forward margin, swap point

1.) Die Differenz zwischen Kassakurs und Terminpreis einer Devise, auf Jahresprozente umgerechnet. Ist der Kassakurs (spot rate) höher als der Terminpreis (forward rate), so wird die Termindevise mit einem Deport (Abschlag ; discount) gehandelt. Ist der Kassakurs niedriger als der Terminpreis, so wird die Termindevise mit einem Report (Aufschlag; premium) gehandelt. - Normale (börsenübliche) Verträge (contracts) beziehen sich zeitlich immer auf 90 Tage.

2.) Unterschiedsbetrag zwischen dem Wechselkurs der Termintransaktion und dem Wechselkurs der Kassa-Transaktion bei einem Devisen-Swapgeschäft . - Bietet die Zentralbank den Banken den Rückkauf der zum Kassakurs (Tageskurs; spot rate) von ihr erworbenen Devisen zu einem höheren Terminkurs (forward rate) an, so spricht man von einem Report (Aufschlag, premium). Liegt der Terminkurs unter dem Tageskurs, so nennt man den Unterschied Deport (Abschlag, discount).

Siehe Abschlag, Deport, Devisenmarkt, Devisentermingeschäft, Matching, Non-deliverable Forwards, Report, Sleepy Warrant, Swapgeschäft, Währungsoption, Währungsrisiko, Zinsdifferenz. -Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2005, S. 29 ff. (dort auch Formeln zur Berechnung des Swapsatzes), Monatsbericht der EZB vom Mai 2008, S. 98 (Abstand zwischen Einlagezins und Swapsatz erklärt).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.