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Börsen-Lexikon

Sprint-Zertifikat auch Bandbreiten-Zertifikat

engl.: runner certificate, speeder certificate

Zertifikat, das dem Anleger innert eines bestimmten Kursbandes mit dem Höchstkurs nach oben und dem Basiskurs nach unten eine erhöhte Gewinnchance in Bezug auf die Bezugsbasis bietet. Die Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von zwölf bis fünfzehn Monaten. Sie eigenen sich besonders für Anleger, die in Bezug auf den Basiswert mit steigenden Preisen rechnen und daran überproportional (also mit einem entsprechen hohen Partizipationsfaktor) verdienen wollen. - Unterhalb des Bandes verhält sich das Sprint-Zertifikat wie der Basiswert selbst. An einem Höhenflug oberhalb der Bandbreite nimmt der Anleger nicht teil, weil hier ein Cap als Begrenzung wirkt. Notiert demnach der Basiswert am Fälligkeitstag unterhalb des Schwellenkurses, dann erfolgt die Auszahlung zum vereinbarten Basiskurs. Innert der Bandbreite werden die Gewinne mit dem vereinbarten Partizipationsfaktor vervielfacht. Steigt der Marktpreis der Bezugsbasis über den Höchstkurs, dann erhält der Anleger am Fälligkeitstag nur den Höchstkurs ausbezahlt. - Auch bei dieser Form des Zertifikats finden sich sehr viele Varianten. Als Sprint-Plus-Zertifikat werden Verträge bezeichnet, bei denen am Fälligkeitstag der Erhalt des eingesetzten Kapitals gewährleistet wird. Rolling-Sprint-Zertifikate übertragen einen Gewinn am Fälligkeitstag automatisch in ein neues Sprint-Zertifikat; sie haben damit theoretisch eine endlose Laufzeit.

Siehe Airbag-Zertifikat, Basket-Zertifikat, Bonus-Zertifikat, Diskont-Zertifikat, Express-Zertifikat, Garantie-Zertifikat, Hebel-Zertifikat, Outperformance-Zertifikat, Partizipations-Zertifikat, Quanto, Sprint-Zertifikat, Strategie-Zertifikat, Themen-Zertifikat, Twin-Win-Zertifikat

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.