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Börsen-Lexikon

Regelgleichheit

engl.: same risk, same rules

Die Forderung, dass für gleiche Sachverhalte rechnungstechnisch die gleichen Regeln angewendet werden müssen; und zwar unabhängig davon, ob sich ein Sachverhalt innert der Bilanz oder ausserhalb (Zweckgesellschaften) abspielt, ohne Rücksicht darauf, ob bestimmte Finanzinstrumente im Handelsbuch oder im Bankbuch gehalten werden sowie auch ohne Unterschied, um welches Unternehmen es sich handelt: ob eine der Aufsicht unterstehende Bank oder eine andere Firma wie etwa ein Hedge-Fonds . - Weitergehend versteht man unter Regelgleichheit auch international gleiche Grundsätze der Rechnungslegung bei Finanzprodukten zur Anwendung kommen. Dies wurde im November 2008 für die meisten Staaten der Welt, einschliesslich der USA und China, vereinbart: dem Finanzsektor-Bewertungsprogramm des IWF schlossen sich alle wichtige Länder an.

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.