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Börsen-Lexikon

Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB

In den USA im Zuge der Sarbanes-Oxley Act 2002 errichtete und der Securities and Exchange Commission (SEC) beigeordnete Behörde, welcher die uneingeschränkte Prüfung der Jahresabschlüsse börsennotierter Aktiengesellschaften obliegt. Diese müssen jede beanstandete Position berichtigen (refiling). - Anlass war die Tatsache, dass durch geschönte Bilanzen der Aktienkurs vieler Gesellschaften hochgetrieben wurde. Deren Niedergang (2001: Enron, 2002: WorldCom) wirkte sich unter anderem auf die Sicherheiten der Kreditinstitute und Versicherungen durch ungenügende Unterlegung ungünstig aus. - Die von der Behörde erlassenen Vorschriften gelten auch für ausländische Unternehmen, deren Aktien zum Handel an Börsen der USA zugelassen sind. Die Behörde überwacht zudem den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer . Eine entsprechende Behörde für Deutschland (Europa) ist bis anhin noch nicht geplant.


Siehe Anderson-Skandal, Angaben unrichtige, Anlegerschutz, Aufsichtsbehörden, Aufsichts-Kommission, Bilanz-Skandal, Corporate Governance, IFRS-Dialekte, Verlust-Tarnung, Straitjacking. -Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2005, S. 93 ff., Monatsbericht der EZB vom Mai 2005, S. 103.

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.