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Börsen-Lexikon

Preisstabilität

engl.: price stability

Bei der EZB der Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahr in der mittleren Frist um 2 Prozent. Durch die Bezugnahme auf den Harmonisierten Verbraucherpreisindex ist klargestellt, dass die Verbraucherpreise gemeint sind. Die Stabilität von Vermögenspreise n fällt also nicht unter diese Definition. Aus ist damit ebenfalls ausgeschlossen, dass nur die sog. Kerninflation gemessen wird, also aus dem Güterkorb bestimmte preisvolatile Bestandteile (etwa Erdöl) herausgefiltert werden. - Logisch und sachlich wäre ein Anstieg von Null Prozent als Preisstabilität zu benennen. Da jedoch innert der EU-Mitgliedsstaaten die statistische Erfassung von Preisänderungen noch uneinheitlich ist (unterschiedliche Güterkörbe!), glaubt man diesen Spielraum einrechnen zu müssen.

Siehe Asset-Price Inflation, Geldlücke, Geldwertstabilität, Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Inflation, Inflationsdifferenzen, Kompositions-Effekt, Sparquote. -Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juni 2002, S. 38 ff., Monatsbericht der EZB vom Mai 2008, S. 79 ff. (Preisstabilität und Wachstum; viele Übersichten; wichtige Aufschlüsselungen; Probleme der Messfehler; Literaturhinweise).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.