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Börsen-Lexikon

Louisiana-Pleite

auch Mississippi-Taumel##

engl.: Louisiana flop

Von dem in Frankreich seit 1712 als Generalkontrolleur der Finanzen tätigen schottischen Geldtheoretiker John Law (1671 bis 1729) gegründete Aktiengesellschaft (Compagnie de la Louisiane ou d´Occident, kurz: Mississippi-Kompanie) mit dem Ziel, die damals unter französischer Herrschaft stehenden Mississippiländer zu erschliessen. Durch das Wecken völlig überzogener Hoffnungen auf Gewinne stieg der Kurs der Aktien fortwährend. Die Anzahl der Aktien wurde (stillschweigend) vermehrt. Tatsächlich jedoch kam kein einziger der viele Pläne zur Ausführung. Die Gesellschaft ging schliesslich in Konkurs. Tausende von Kleinanlegern verloren (ihre oft auf Kredit finanzierten) Einlagen. Das Vertrauen in Banken und Aktiengesellschaften war in Frankreich für lange Zeit geschwunden.

Siehe Darien-Pleite, Spekulation, Tuplencrash

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.