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Börsen-Lexikon

Laufzeit

engl.: maturity, duration

Im Finanzbereich allgemein die Geltungsdauer einer Schuldverschreibung. Längste Laufzeit (maximum maturity) ist der Zeitraum vom Beginn der vertragsgemässen Verzinsung bis zur Endfälligkeit (final maturity). Restlaufzeit (residual maturity) ist der Zeitraum von jetzt bis zur Fälligkeit bei gesamtfälligen Anleihen (issues falling due en bloc). Längste Restlaufzeit (maximum residual maturity) ist der Zeitraum von jetzt bis zur Fälligkeit der letzten Rate bei Tilgungsanleihen (redeemable issues). Kürzeste Restlaufzeit (minimum residual maturity) ist der Zeitraum von jetzt bis zur Fälligkeit der nächsten Rate bei Tilgungsanleihen. Mittlere Restlaufzeit (mean residual maturity) ist die Summe aus kürzester und längster Restlaufzeit geteilt durch zwei. Rechnerische Restlaufzeit (computed residual maturity) ist diejenige Laufzeit, nach der eine Tilgungsanleihe auf einmal getilgt werden muss, wenn man sie als eine gesamtfällige Anleihe (if it is regarded as an issue falling due en bloc) mit gleichem Nominalzinssatz (a constant nominal interest rate) gleichem Kurs und gleicher Rendite betrachtet. Vgl. das monatlich erscheinende Statistische Beiheft Kapitalmarktstatistik der Deutschen Bundesbank zum Umfang der Papiere und in den Erläuterungen die hier gegebenen Unterscheidungen.

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.