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Börsen-Lexikon

Konversionsanleihe auch Konvertierungsanleihe

engl.: conversion bond

Grundsätzlich hat der Ausgeber (Emittent) bei dieser Form der Obligation die Möglichkeit, die Anleihebedingungen (Konditionen) zu verändern. Er bedient sich dieser Konvertierung, um zum Beispiel die Zinsen zu senken oder die Laufzeit zu verlängern bzw. diese zu verkürzen. Voraussetzung zur Konversion ist, dass die Anleihe nach den bis zu diesem Zeitpunkt geltenden vertraglichen Bedingungen kündbar ist. - Ein Anleiheschuldner, der ohne Kündigung den Zinssatz herabsetzen muss, macht zufolge einer alten Bankregel einen halben Bankrott.

Siehe Anleihe, variabel verzinsliche, Euro-Bonds, Floater, Floor, Inhaberschuldverschreibung, Step-down-Anleihe, Umwandlung

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.