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Börsen-Lexikon

Investment Banking

engl.: so auch im Deutschen gesagt und manchmal in einem Wort oder auch mit Bindestrich geschrieben

1.) Dienstleistungen einer Bank bei der Begebung von Aktien und Anleihen. Herkömmlicherweise werden Emissionen von mehreren Banken zusammen (Konsortialgeschäft) an den Markt gebracht; Konsortialführer (agent bank: institute responsible for maintaining a fiduciary relationship with the other lenders participating in a syndicated loan) sind im Euroraum vorwiegend US-amerikanische Institute.

2.) (Teilselbständiger) Bereich einer Bank, der Firmenkunden, institutionellen Kunden und öffentlichen Stellen Finanzberatung, Kapitalbeschaffung, Verbriefungen sowie Wertpapierhandel anbietet. - Aufsichtsrechtlich zählen zum Investment Banking vor allem Unternehmensfinanzierungen (corporate financing), Emissionen, Ausschreibungen zur Akquirierung eines neuen Geschäfts (requests for proposals for the acquisition of a new business: pitches), die Präsentation für Neuemissionen von Finanzinstrumenten (presentation for the first issue of financial instruments: road show) und ähnliche Marketingmassnahmen des Emittenten.

Siehe Analysten-Aufgabenbeschränkung, Arranger, Arrangierung, Banking, begrenztes, Bought Deal, Eigenkapital-Arrangeur, Fiscal Agent, Glass-Steagall-Gesetz, Grössen-Effekte, Kurspflege, Merchant Banking, Multi-Boutique-Ansatz, Private Banking, Roadshow, Zweckgesellschaft. -Vgl. Monatsbericht der EZB vom August 2002, S. 59, Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 148 (Aufzählung der Bereiche des Investment Banking).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.