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Börsen-Lexikon

Immobilien-Sicherheiten

engl.: real estate collaterals

Eine Bank kann sich bezüglich der Qualität (Bonität ) und des Verhaltens ihres Schuldners (Zahlungsmoral) nur unvollkommen informieren. Daher ist es aus ihrer Sicht entscheidend, ob ein Darlehnsnehmer über ausreichende Sicherheiten verfügt, um das Kreditausfall-Risiko abzudecken. Immobilien sind hierbei von besonderer Bedeutung. Denn diese sind ziemlich wertbeständig, und ihre Bewertung kann vergleichsweise objektiv vorgenommen werden. Eine Erhöhung des Immobilienvermögens steigert damit die Kreditwürdigkeit eines Darlehnsnehmers. - Das führt wiederum dazu, dass zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit (Borgkraft; credit-worthiness) mehr Immobilien gekauft werden, und die Immobilienpreise dadurch stark ansteigen. Ein zusätzliche Verstärkung kann eintreten, wenn eine expansive Geldpolitik zu einer Zinssenkung führt.

Siehe Besicherungsrisiko, Bodenkreditinstitut, Developer, Immobilienblase, Leerstandsquote, Niedrigzinspolitik, Nullzinsen, Real Estate Investment Trust, Portfolio-Umschichtung, Tarnkappen-Politik, Zwei-Achtundzwanzig-Kredit. -Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2007, S. 20 f. (Immobilien als Kreditsicherheiten).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.