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Börsen-Lexikon

Home Equity Loan

engl.: so auch im Deutschen gesagt

Darlehn in den USA, bei dem ein Haus als Sicherheit dient, das aber bereits durch einen Kredit (in der Regel von einer anderen Bank) finanziert wurde. Die den nachrangigen Kredit vergebende Bank vertraut darauf, dass die Immobilienpreise weiter steigen oder sie Bündel solcher risikoreichen, weil mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit belasteten Darlehn verbriefen und an andere weiterreichen kann. Die Käufer dieser Verbriefungspapiere waren grösstenteils ebenfalls Banken, darunter viele aus Deutschland, die solche Papiere in Vertrauen auf ein vorgelegtes günstiges Rating in ihre Portfolio nahmen. - Das zweite Darlehn wurde seitens des Kreditnehmers (Hausbesitzers) dann vorwiegend dazu verwendet, um langlebige Konsumgüter und Autos anzuschaffen bzw. Weltreisen zu unternehmen. Auf diese Weise wurde die Subprime-Krise unausbleiblich.

Siehe Credit Default Swap im Quadrat, Jingle Mail, Luftpapiere, Mortgage Equity Withdrawal, Ninja-Loans, Northern Rock-Debakel, Papiere, toxische, Payment-in-Kind-Kredit, Realkredit, Subprime Lending, Verbriefungsmarkt, Zitronenhandel, Zwei-Achtundzwanzig-Kredit

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.