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Börsen-Lexikon

High Yields

engl.: so auch im Deutschen gesagt

1.) Allgemein festverzinsliche (fixed interest bearing) Wertpapiere, die von den Rating-Agenturen schlecht eingestuft wurden bzw. nach Meinung der Akteure auf dem Finanzmarkt einer solchen Bewertung entsprechen. Fast alle Staatsanleihen der Schwellenländer zählen zu dieser Gruppe von Titeln. Wegen der schlechten Bonität sind solche Papiere in der Regel mit entsprechend höherem Zinssatz ausgestattet: von daher der (zunächst ungewöhnliche) Name.

2.) Im besonderen auch Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) mit beachtlicher Rendite bei allerdings auch hohem Bonitätsrisiko. Der Kurs der Papiere folgt in der Regel eng dem Aktienkurs des jeweiligen Emittenten, soweit diese Aktiengesellschaften sind.

Siehe Fallen Angels, Low Coupon Papers. -Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juli 2004, S. 23 ff. (dort auch Vergleich mit den USA).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.