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Börsen-Lexikon

Glaubwürdigkeits-Paradoxon

engl.: paradox of credibility

Um 2005 in Zusammenhang mit der Geldpolitik aufgekommene Bezeichnung für die Tatsache, dass dann, wenn eine Zentralbank im Zuge einer glaubwürdigen Geldpolitik (credible monetary policy) die Inflation und damit die Zinsen niedrig hält, sich viele Anleger auf der Jagd nach hoher Rendite weltweit auch hochriskanten Finanzprodukten zuwenden. Die Folgen der Subprime-Krise wurden von manchen Beobachtern auf diese Weise (mit)erklärt.

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.