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Börsen-Lexikon

Finanzmarktschocks

engl.: financial market shocks

Unerwartete und heftige Reaktionen auf dem Finanzmarkt, in der Regel ein plötzlicher starker Kurssturz. Auslöser müssen (wie die Vergangenheit lehrt) nicht unbedingt besondere Ereignisse (etwa: Naturkatastrophe, Staatsbankrott) sein. Vielmehr reagieren die Finanzmärkte auf Veränderungen ökonomischer Grunddaten und (wirtschafts-)politischer Wandlungen (etwa die Vernachlässigung der im Stabilitäts- und Wachstumspakt vereinbarten Stabilitätsziele) zunächst zögerlich, dann aber in einem Dominostein-Effekt sehr rasch.

Siehe Baisse, Blase, spekulative, Börsenkrach, Crash, Finanzmarkt-Stress, Finanzstabilität, Panik-Verkäufe, Risikotragfähigkeit, Stress-Test, Subprime-Krise, Too big to save-Grundsatz, Worst Case Szenario. -Vgl. Jahresbericht 2003 der EZB, S. 116 ff., ), Monatsbericht der EZB vom April 2008, S. 95 f. (vom Ecofin-Rat im Oktober 2007 verabschiedete Grundsätze), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Mai 2009, S. 25 (Eventualverbindlichkeiten der Staaten sind zu berücksichtigen)

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.