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Börsen-Lexikon

Eigenemission

engl.: own issue

Wertpapiere werden unmittelbar vom Ausgeber, also ohne Dazwischenschalten eines Emissionshauses, bei den Anlegern plaziert. Dies setzt voraus, dass der Emittent über eine entsprechend bemessene Plazierungskraft (adequate placing power) verfügt, sprich: die gewünschte Zahl von Investoren persönlich erreichen kann. Der Vorteil der Eigenemission liegt in den geringen Kosten, weil die (nicht geringen!) Vergütungen für die emissionsbegleitende Bank bzw. das Emissionskonsortium wegfallen.

Siehe Ausgabepreis, Begebung, Bezugspreis, Bookbuilding, Bought Deal, Emissions-Rendite

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.