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Börsen-Lexikon

Club Deal

engl.: so auch im Deutschen gesagt

1.) Ein Mittelding zwischen der herkömmlichen zweiseitigen Finanzierung (Firmenkunde/Bank) und einem Konsortialkredit. Meistens beteiligen sich zwei bis höchstens fünf (heimische) Banken, in der Regel unter Führung der Hausbank, an einem grösseren Finanzierungsvorhaben eines Unternehmens. Eine der beteiligten Institute (üblicherweise die Hausbank) übernimmt dabei die Aufgabe des Arrangers (vor allem: Gliederung und [rechtliche] Gestaltung des Darlehns, Erstellung eines Tilgungsplans, Bewertung der Sicherheiten, Verwaltung des Vertrags nach Unterzeichnung), was sowohl für den Club (die beteiligten Institute) als auch für den Kreditnehmer von Vorteil ist und Kosten spart.

2.) Zwei oder mehrere, auch international tätige Fonds betreiben zusammen (konsortial; associated) die Finanzierung einer grösseren Investition eines Unternehmens oder eines Staates.

Siehe Arranger, Bought Deal, Darlehn, Drittphase-Finanzierung, European Master Agreement, Familien- und Freundes-kapital, Inkubator, Investition, Konsortialkredit, Kredit, Private Equity-Finanzierung, Finanzplanung, Qard al-Hasan, Seed Capital, Selbstfinanzierung, Sweet Equity

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.