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Börsen-Lexikon

Best Execution

engl.: so auch im Deutschen gesagt; seltener: Bestausführungs-Politik

Die Pflicht für Finanzdienstleister, Aufträge der Kunden zu den günstigsten Bedingungen und für den Auftraggeber nachvollziehbar abzuwickeln sowie dabei auch alle Entgelte durchschaubar zu machen. In der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente der EU vorgeschrieben und von den Aufsichtsbehörden überwacht. - Jedoch verlangt die Richtlinie nicht, dass eine Bank das best possible result (Art. 21 Mifid) nachzuweisen hat. Vielmehr müssen die Institute durchsichtige Grundsätze für die gesamthafte Abwicklung von Aufträgen nachweisen, deren Einhaltung und Wirksamkeit zu überwachen ist.

Siehe Auftragsverzögerung, Interessenkonflikt, Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung. -Vgl. Jahresbericht 2008 der BaFin, S. 140 (Schwerpunkt der Überwachung durch die BaFin; S. 142 f. (Erläuterungen zu dem Begriff Best execution in § 33a WpHG; Ausführungsgrundsätze).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.