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Börsen-Lexikon

Bankschuldverschreibung

engl.: bank debt security

Von Banken emittiertes, als Schuldverpflichtung gestaltetes Wertpapier in der Regel mit festem Zinssatz .- Die Deutsche Bundesbank teilt die Bankverschuldverschreibungen ein in Hypothekenpfandbriefe (mortgage Pfandbriefe; frühere Bezeichnung: Pfandbriefe), wozu auch Schiffspfandbriefe (ship mortgage Pfandbriefe) gezählt werden, öffentliche Pfandbriefe (public Pfandbriefe; frühere Bezeichnung: Kommunalobligationen), Schuldverschreibungen von Spezialkreditinstituten (debt securities issued by special purpose credit institutions; wie etwa der Deutschen Ausgleichsbank, der Deutschen Bau- und Bodenbank oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau) und sonstige Bankschuldverschreibungen (other bank debt securities; wie von Banken begebene Inhaberschuldverschreibungen oder Commercial Papers ). - Statistisch werden diese Emissionen zwar erfasst. Es existiert aber bis anhin für das Eurogebiet noch keine Abnehmer-Statistik. Ferners gibt es keine Zuordnung in inländische und ausländische Halter.

Siehe Bank-Namensschuldverschreibung, Rückfluss-Stücke. -Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2005, S. 30 f. (in Bezug auf deutsche Banken) sowie das monatlich erscheinende Statistische Beiheft Kapitalmarktstatistik der Deutschen Bundesbank zum Absatz und Erwerb von Bankschuldverschreibungen in Deutschland, nach verschiedenen Gesichtspunkten aufgeschlüsselt

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.