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Börsen-Lexikon

Anleger-Informationspflicht

engl.: investors information requirement

Banken in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, den Kunden spätestens vor der Annahme seines Kaufauftrags für Wertpapiere über die Eigenschaften und Risiken der Anlageform zu unterrichten und auf andere erhebliche Umstände hinzuweisen, z. B. auf die Möglichkeit der Limitierung von Aufträgen oder auf Mindest-Ordergrössen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat entsprechende Richtlinien hierzu erlassen und überwacht diese gesetzliche Vorschrift. - Die Kunden selbst begegnen den vorgeschriebenen Belehrungen gegenüber oft genug verärgert oder unterschreiben die mehrseitigen Informationsblätter, ohne diese durchzulesen, an der markierten Stelle.

Siehe Aufklärungspflicht, Bankkunden-Profil, Derivates-Informations-Pflicht, Derivate-Kodex, Editionsgebot, Handelssystem, multilaterales, Informationspflicht, Odd-Lot, Prospekt-Rechtssetzung der EU, Risikobericht, Umstände, bewertungswichtige

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.