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Börsen-Lexikon

Anlagemodell, kollektives

engl.: collective investment method

Es beteiligen sich Anleger als Kommanditisten oder als Treugeber über eine Treuhandkommanditistin an einer Kommanditgesellschaft. Diese kauft und verkauft Finanzinstrumente . Weil hier letztlich nicht im eigenen Namen für fremde Rechnung Transaktionen getätigt werden (den Anlegern sind in der Regel vertraglich [zumindest auf dem Papier] Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeit an der Anlagestrategie der Gesellschaft eingeräumt), so handelt es sich nach der Rechtsprechung nicht um eine Finanzkommissionsgeschäft . Mithin besteht hier auch keine Erlaubnispflicht. Bedenklich ist, dass die vertriebenen Finanzprodukte vielfach als Altersvorsorge beworben werden. Das in den Verträgen vorgesehene Risiko eines Totalverlustes ist freilich mit der Vorsorge-Absicht kaum vereinbar. Vgl. Jahresbericht 2005 der BaFin, S. 189 ff. (ausführliche Darstellung der [sehr unbefriedigenden] Rechtslage).

Das Aktien- und Finanzlexikon von Aktien Prognose: ® Professor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen.